Wien: In einer Klasse von 25 Kindern muss man 21 integrieren

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Wien: In einer Klasse von 25 Kindern muss man 21 integrieren

Beitragvon wurstcase » Montag, 12. März 2018, 14:40:32

Eine Wiener Lehrerin berichtet in einem Interview über Probleme mit islamischen Schülern und den ihrer Meinung nach wachsenden Einfluss des Islams. „Viele Schulen geraten zunehmend außer Kontrolle“, sagt Susanne Wiesinger, die seit 25 Jahren Lehrerin im 10. Wiener Bezirk Favoriten ist.

Die Probleme im Klassenzimmer seien kaum noch zu lösen. „Es ist einfach zu viel“, sagt sie der Rechercheplattform Addendum. In einer Klasse von 25 Kindern „müsste man 21 Kinder in unsere Gesellschaft integrieren“. Nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell. „Das kann keiner schaffen“, sagt die Lehrerin und fragt mit Blick auf den hohen Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund: „Wohin sollen wir sie denn integrieren?“

Die Lehrerin erzählt von den schwierigen Bedingungen, die Schüler zu unterrichten. Musik und Tanz würden aus religiösen Motiven abgelehnt werden. Streit untereinander sei immer öfter religiös motiviert. „Da entwickelt sich was in eine Richtung, die nicht gesund ist für die Gesellschaft“, sagt sie. Und in den Gesprächen mit den Eltern merke sie, dass es ihnen oft nur um den muslimischen Glauben geht.

Hinter dem Rechercheteam von Addendum steht die gemeinnützige „Quo Vadis Veritas Stiftung“, die im vergangenen Jahr gegründet wurde und hinter der wiederum der Milliardär und Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz steht. Er wollte eine öffentlich zugängliche Rechercheplattform schaffen und holte dafür erfahrene Journalisten in die Redaktion.

„Das ist schon das Wichtigste: Ein guter Muslim zu sein“

Wiesinger ist Mitglied der sozialdemokratischen Lehrergewerkschaft und unterrichtet seit zehn Jahren an einer Mittelschule mit 300 Schülern. Früher sei sie mit Inhalten noch zu den Schülern durchgedrungen. Heute interessierten sich vor allem muslimische Schüler kaum noch dafür. „Ich glaube, der Unterschied zwischen ihrer Welt zuhause und unserer Welt ist so groß, dass sie das gar nicht mehr auf die Reihe kriegen. Die Scharia ist für viele meiner Schüler sicherlich höherstehend. Das ist schon das Wichtigste: Ein guter Muslim zu sein.“

Österreichs Hauptstadt Wien ist ein Magnet für die Migranten im Land. Während im Durchschnitt in Österreich ein Viertel aller Schüler einen Migrationshintergrund hat, ist es in Wien jeder Zweite. In den Wiener Hauptschulen sind es gar 70 Prozent.

Besonders im Fokus steht dabei der Bezirk Favoriten, der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund liegt bei mehr als 30 Prozent. Zuletzt war der Stadtteil in den Schlagzeilen, weil ein ungarischer Spitzenpolitiker behauptete, die Einwanderer hätten dort das Stadtbild „völlig verändert“. Die Straßen seien schmutziger, die Umgebung viel ärmer, und die Kriminalität viel höher“, behauptete der Vertraute von Viktor Orban, János Lázár.

In Deutschland hatten im Jahr 2015 36 Prozent der Schüler in den alten Bundesländern und Berlin einen Migrationshintergrund. Es gibt aber deutliche Ausreißer, so liegt der Anteil an Sekundarschulen in Berlin-Neukölln bei 40 bis 94 Prozent.

Anderer Schuldirektor unterstützt die Lehrerin
Die Lehrerin Wiesinger arbeitet an einer Brennpunktschule mit einem hohen Anteil an Migranten. Ob das Bild, das sie zeichnet, auch auf andere Wiener Schulen zutrifft, ist unklar. Die Wiener Schulbehörde ist jedenfalls der Meinung, dass es nichts bringe, wenn „einzelne Lehrer mit den Medien reden“. So würde man keine Probleme lösen, sagt Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer (SPÖ). Er stellt infrage, ob „das Erleben einer Lehrerin“ auf das ganze Schulsystem übertragbar sei.

Die Lehrerin erzählt, sie sei gewarnt worden, mit der Presse zu sprechen. Schnell sei der Vorwurf im Raum, man würde Positionen rechtspopulistischen FPÖ nach außen tragen. Die Schulbehörden versuchten, das Interview zu verhindern.

Unterstützt wird die Lehrerin von Christian Klar. „Wir haben mit islamischen Familien große Probleme“, sagte der Schuldirektor einer anderen Wiener Schuler, der sich schon öfter kritisch geäußert hatte und dem deshalb vorgeworfen wurde, er betreibe FPÖ-Parteipolitik. Im Klassenzimmer finde inzwischen ein Kampf zwischen allen möglichen Kulturen statt. Die Abstammung, die Religion sei bei einigen Kindern viel zu wichtig, sagt er. Er wünscht sich ein Kopftuchverbot an der Schule. Zudem fordert er, dass er härter durchgreifen darf. Dass er zum Beispiel nachsitzen lassen darf, wenn jemand die Schule verschmutzt habe. Er würde es begrüßen, wenn kein Islamunterricht mehr in der Schule stattfände.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article174449264/Lehrerin-in-Wien-In-einer-Klasse-von-25-Kindern-muss-man-21-integrieren.html

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Re: Wien: In einer Klasse von 25 Kindern muss man 21 integri

Beitragvon Loki » Montag, 12. März 2018, 18:17:25

"Das ist schon das Wichtigste: Ein guter Muslim zu sein."

Immer gut, wenn man seine Prioritaeten kennt. (rofl)
Weine nicht um deine Liebe, ich trau're selbst nicht. Der Traum der Liebe zerbrach an der Realitaet, die Realitaet zerbrach an unser‘n Leben. So gehen sie einher; die Liebe, die Trauer - zerbrochen an der grausamen Realitaet.
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Re: Wien: In einer Klasse von 25 Kindern muss man 21 integri

Beitragvon Venus » Montag, 12. März 2018, 18:17:32


Islam-Einfluss wächst

Lehrerin: „Viele Schulen in Wien außer Kontrolle“

Bei Schuldirektoren und Lehrern wächst die Sorge vor einem stärker werdenden Einfluss des Islam und vor islamischen Schülern, die sich immer mehr von der Gesellschaft entfernen - doch reden traut sich darüber öffentlich kaum jemand. „Viele Schulen geraten zunehmend außer Kontrolle“, bricht jetzt Susanne Wiesinger, seit 25 Jahren Lehrerin im größten Wiener Schulbezirk Favoriten, im Interview mit der Rechercheplattform „Addendum“ (siehe Video oben) ihr Schweigen. Es ist das erste Mal, dass eine Personalvertreterin der sozialdemokratischen Lehrergewerkschaft so offen über die Probleme in den Wiener Klassenzimmern spricht.

Jeder zweite Schüler in Wien hat bereits einen Migrationshintergrund. Religiös motivierte Konflikte gehören mittlerweile zum Schulalltag. Während die Politik die Probleme meist als bedauerliche Einzelfälle herunterspielt, warnen immer mehr Lehrer vor einem Kollaps des Schulsystems.



Probleme laut Lehrerin in Favoriten „kaum noch zu lösen“
Viele fühlen sich machtlos und von der Schulbehörde im Stich gelassen. Doch kaum jemand wagt aus Angst vor beruflichen Folgen den Schritt an die Öffentlichkeit. Susanne Wiesinger hat aber jetzt genug und geht in einem brisanten Interview mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit. Der 53-Jährigen zufolge seien die Probleme im Klassenzimmer kaum noch zu lösen. „Es ist einfach zu viel“, so die Personalvertreterin gegenüber „Addendum“.

Früher sei sie mit Inhalten noch zu den Schülern durchgedrungen, heute interessieren sich besonders muslimische Schüler kaum noch dafür. Wiesinger: „Ich glaube, der Unterschied zwischen ihrer Welt zu Hause und unserer Welt ist so groß, dass sie das gar nicht mehr auf die Reihe kriegen. Die Scharia ist für viele meiner Schüler sicherlich höher stehend. Das ist schon das Wichtigste, ein guter Muslim und eine gute Muslima zu sein.“




„Wachsende Bildungsfeindlichkeit“ bei muslimischen Eltern
Dies werde auch im Klassenzimmer immer deutlicher, so die Lehrerin weiter. Musik und Tanz würden aus religiösen Motiven abgelehnt und auch der Streit untereinander sei immer öfter religiös motiviert. Zudem beobachtet Wiesinger bei vielen muslimischen Eltern eine „wachsende Bildungsfeindlichkeit“. Es gehe oft nur um den islamischen Glauben. „Und wenn dann einmal nur das überbleibt, dann ist es gefährlich.“ Die Lehrerin warnt: „Da entwickelt sich was in eine Richtung, die nicht gesund ist für eine Gesellschaft.“

Unterstützung bekommt Wiesinger in ihrer Argumentation von Christian Klar. Der streitbare Schuldirektor der Franz-Jonas-Europaschule äußerte sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch zu den gefährlichen Entwicklungen in den Klassenzimmern. Von Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer (SPÖ) musste sich Klar deshalb den Vorwurf gefallen lassen, er betreibe aus der Schule heraus FPÖ-Parteipolitik.




Klar, der bereits 2015 ein wachsendes „konservatives, fast rassistisches Islamverständnis“ in den Schulen registrierte, wünscht sich heute klare gesetzliche Vorgaben - etwa um Schüler im Einzelfall auch nachsitzen zu lassen oder Strafen zu geben. Dies passiere jetzt bereits, aber „im Prinzip am Rande des Gesetzes“, gibt der Schuldirektor der Neuen Mittelschule in der Deublergasse in Wien-Floridsdorf zu bedenken.

„Abstammung und Religion bei Kindern leider viel zu wichtig“
Als Lehrer an Brennpunktschulen beschimpft und körperlich bedrängt zu werden, sei zwar kein neues Problem, es werde aber Klar zufolge immer schlimmer. Besonders die religiösen Konflikte untereinander würden zunehmen. „Im Klassenzimmer tobt ein Kampf zwischen allen möglichen Kulturen“, Abstammung und Religion sei bei den Kindern „leider viel zu wichtig“, zeichnet Klar ein düsteres Bild. Große Probleme gebe es laut dem Schuldirektor, der auch ein Kopftuchverbot an den Schulen fordert, definitiv mit vielen islamischen Familien.

Klars Sorge, dass der Islamunterricht an den Schulen die Integration erschwert, teilt auch ein Vater aus dem Irak. Der Mann, der gegenüber „Addendum“ anonym bleiben wollte, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Islamlehrer an Wiens Schulen. Diese würden die Kinder ausnutzen und versuchen, über den islamischen Religionsunterricht Zugang zu den Schülern - 30.000 sind es in Wien - zu finden.


http://www.krone.at/1662117


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Re: Wien: In einer Klasse von 25 Kindern muss man 21 integri

Beitragvon wurstcase » Montag, 12. März 2018, 18:48:21

Loki hat geschrieben:"Das ist schon das Wichtigste: Ein guter Muslim zu sein."

Immer gut, wenn man seine Prioritaeten kennt.


Ja, was denkst du denn? Wie ich schon sagte: Das Problem ließe sich ganz einfach "lösen", wenn man die Schulpflicht abschaffen würde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man nicht nur wieder ausreichend Kapazitäten für lernwillige Schüler hätte, sondern alsbald einige Schulen auch gleich ganz dichtmachen könnte, weil Problemschüler mit an ziemlich grenzender Sicherheit ohnehin nicht mehr dort auftauchen würden. Nicht dass das zur Verhinderung von sozialem Abstieg und dem bilden von Parallelgesellschaften beitragen würde, aber ich denke nicht, dass Schulen dieser Aufgabe in dem heutigen Umfang der Migration überhaupt noch gerecht werden können, selbst wenn man das Lehrpersonal verdreifachen würde.

Erinnert mich das Stopfen von Löchern im Rumpf eines bereits zur kentern drohenden Schiffes, weil man die zugeladenen Tonnen an Kanonenkugeln zur Bekämpfung der Versorgungslücke nicht abwerfen möchte, obwohl das Schießpulver aus ist ;-)

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Re: Wien: In einer Klasse von 25 Kindern muss man 21 integri

Beitragvon Nemesis » Dienstag, 13. März 2018, 10:30:08

Und da muss man sich nicht wundern wenn immer mehr Eltern versuchen ihre Kinder auf Privatschulen zu bekommen. Verlierer sind dann halt jene die sich dies finanziell nicht leisten können. Und es interessiert auch keine S... in der Politik wie es den Schülern deutscher Herkunft in solchen Klassen teilweise geht. Wo sie in der Minderzahl sind und kontinuierlich gemobbt oder bedroht werden.
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Re: Wien: In einer Klasse von 25 Kindern muss man 21 integri

Beitragvon GraueEminenz » Dienstag, 13. März 2018, 10:36:50

Das ist ja auch völlig in Ordnung ! Aber wehe, wenn der kleine Ali ein mal geärgert wird. Dann werden die Eltern vom Mobber zum Gespräch einbestellt und die Sache landet als Aufmacher in der Zeitung.
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